Wissenschaftliche Fachtagung
der Neuen Kriminologischen Gesellschaft (NKG)

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Die Neue Kriminologische Gesellschaft e.V. (NKG)

Die Neue Kriminologische Gesellschaft (NKG) ist die wissenschaftliche Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen. Sie führt in ihrem Titel zwar das Adjektiv "neu", doch reichen ihre Anfänge rund 80 Jahre zurück.

Die Gesellschaft ist aus dem Zusammenschluss der Gesellschaft für die gesamte Kriminologie und der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft hervorgegangen. Als Kriminalbiologische Gesellschaft gegründet, entfaltete die Gesellschaft für die gesamte Kriminologie bereits 1927 bis 1937 und dann wieder ab 1951 Aktivitäten in Deutschland, Österreich und später auch in der Schweiz. Im Zentrum des Interesses standen zunächst die Täterpersönlichkeit und psychiatrisch-psychologische Fragestellungen. Mit der Gründung der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft im Jahre 1959 wurde beabsichtigt, auch soziologische Sichtweisen und kriminalistische Aspekte einzubeziehen. Es zeigte sich indessen, dass die Programmatik beider Gesellschaften keineswegs entgegengesetzt war, sondern sich in ihrer Ausrichtung weitgehend ähnelte. Dies dokumentierte sich auch durch die Umbenennung der (ehemals) Kriminalbiologischen Gesellschaft in Gesellschaft für die gesamte Kriminologie und durch eine Reihe von Doppelmitgliedschaften. Als Konsequenz hat sich die gemeinsame Neue Kriminologische Gesellschaft 1990 in Frankfurt konstituiert.

Gemäß §2 ihrer Satzung fördert die NKG "die erfahrungswissenschaftliche Erforschung der Kriminalität, des Straftäters und des Verbrechensopfers sowie der staatlichen und gesellschaftlichen Reaktionen". Zu diesem Zweck veranstaltet sie regelmäßige Fachtagungen und gibt eine Schriftenreihe heraus.

Vorstand der NKG:
Prof. Dr. Friedrich Lösel, Präsident (Universität Erlangen-Nürnberg)
NN, Vizepräsident
Prof. Dr. Jörg-Martin Jehle, Generalsekretär (Universität Göttingen)
Prof. Dr. Jürgen Stock, Schatzmeister (Bundeskriminalamt, Wiesbaden)
Prof. Dr. Britta Bannenberg (Universität Bielefeld)
Prof. Dr. Volker Dittmann (Universität Basel)
Prof. Dr. Heinz Schöch (Universität München)

Geschäftsstelle:
Institut für Kriminologie der Universität Tübingen
Leiter: Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner
Geschäftsführer: Prof. Dr. Werner Maschke